SEK bekommt Spezial-Waffen für Dresden – CDU-Minister setzt auf maximale Abschreckung
veröffentlicht in 13.02. Dresden am 10. Februar 2010
Wenige Tage vor Europas größtem Nazi-Aufmarsch in Dresden am 13. Februar 2010 hat Sachsens Innenminister Ulbig (CDU) die Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei laut Medienberichten mit Spezial-Waffen aus den USA ausstatten lassen. Mit neuartigen, so genannten „Pepperball Guns“ solle gegen gewaltbereite Demonstranten vorgegangen werden.
Aus einer der BILD vorliegenden Verwaltungsvorschrift des Innenministeriums „VwV PeBa SEK“ von letzter Woche gehe demnach hervor, dass neben Pfefferspray nun auch mit Pfeffergeschossen gegen „bewaffnete, gewalttätige oder aggressive Personen“ vorgegangen werden dürfe. Dazu würden mittels luftdruckbetriebener Gewehre auch auf lange Distanzen mit Pfeffer gefüllte Kugeln verschossen. Beim Auftreffen – z.B. auf der Brust des Angeschossenen –zerplatzen die Kugeln und der aggressive Pfefferstaub tritt gezielt aus.
Sowohl die Lieferung der Waffen, als auch der geplante Einsatz der SEK-Einheiten am 13. Februar im Dresden sei bestätigt, so das Blatt weiter.
Die Anschaffung der „Pepperball Guns“ ist dabei nur ein Detail der zahlreichen Vorbereitungen seitens der sächsischen Polizei. Bereits im Vorfeld wurde mit Blick auf den 13. Februar 2010 eine „Null-Toleranz“-Strategie und „niedrige Einschreiteschwelle“ angekündigt. In der Dresdner Haftanstalt werden vorsorglich Haftplätze für bis zu 80 Randalierer geschaffen. Offenkundig versuchen die Behörden durch maximale Abschreckung „Herr der Lage“ zu bleiben.
Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) rechnet für Samstag derweil trotzdem mit über 6.500 Rechtsextremen und 20.000 bis 30.000 Gegendemonstranten. Aus der linken Szene würden zudem bis zu 2.000 gewaltbereite Autonome erwartet. Hinsichtlich der Anzahl rechtsextremer Gewalttäter machte der CDU-Innenminister bis heute keine Angabe. Zur Vermeidung von gewalttätigen Auseinandersetzungen würden zwischen 6.000 und 8.000 Polizisten aus ganz Sachsen und anderen Bundesländern aufgeboten. Dies entsprech
Quelle: Verfasst von Julian Barlen für endstation-rechts.de




















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