Am Samstag, den 17.4. demonstrierten in der Erfurter Innenstadt 800 Menschen für ein neues selbstverwaltetes Zentrum. Zu der Demonstration hatte die Kampagne „Hände hoch, Haus her. Für ein selbstverwaltetes Zentrum in Erfurt“ aufgerufen.
Der Demonstrationszug führte vom Bahnhof über den Anger zum Talknoten und von dort über die Bergstraße zum Domplatz und durch die Innenstadt zurück zum Bahnhof.
In Redebeiträgen wurde auf die Räumung des ehemaligen Topf & Söhne- Geländes vor einem Jahr eingegangen, aber auch verschiedene ähnliche, teilweise erfolgreichen Kampagnen aus anderen Städten vorgestellt.
Mit Sprechchören und Transparenten machten die Demonstrant_innen auf ihr Anliegen aufmerksam. Nach einer Zwischenkundgebung auf dem Anger kam es zu ersten Ausschreitungen seitens der Polizei.
„Ohne ersichtlichen Grund wurde der Demonstrationszug mit Schlägstöcken daran gehindert weiterzugehen. Hierbei kam es zu Verletzungen. Dieses Verhalten ist durch nichts zu rechtfertigen“, so Luise Käfer, Sprecherin der Besetzer_innen.
Mit dieser Demonstration endete die Aktionswoche der Kampagne „Hände Hoch. Haus Her.“
„Die große Unterstützung in der vergangenen Woche und die zahlreiche Beteiligung an der Demonstration zeigt, dass die Notwendigkeit für ein selbstverwaltetes Zentrum nach wie vor besteht.“ sagte Luise Käfer abschließend.

Quelle: haendehoch.blogsport.de