In Erfurt findet vom 28.-30.Mai der Utopia Now Kongress statt. Er wird organisiert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Erfurt, der Offenen Arbeit, dem Bildungskollektiv (Biko) – mit Unterstützung der Universität Erfurt, Fachbereich Kunst, hEFt, Radio F.R.E.I., Klub 500, Jugendbüro RedRoXX und Lagune.

Was an diesem Wochenende in Erfurt passieren soll, beschreiben die Veranstalter_innen so:
„… Neben der allgemeinen Diskussion über die Notwendigkeit von Utopien oder dem Zweifel daran, werden am Beispiel der Stadt Erfurt Entwicklungen thematisiert, die in dieser oder ähnlicher Form in allen mittelgroßen Städten anzutreffen sind: das Abwandern eines großen Teils der kreativen Jugendlichen, unter den realen oder vermeintlichen Sparzwängen – eine weitere Ausdünnung alternativer Projekte, ein teilweise völlig überzogenes Sicherheitsverständnis, die Vertreibung von missliebigen Personen aus den Innenstädten und deren Zurichtung als Touristen- und Shoppingcenter usw. Deshalb ist es wichtig, die Verfasstheit der Diskurse auf das vermeintlich „Machbare“ aufzubrechen, den Handlungsbedarf für Akteure in der Stadt als umkämpften Raum hervorzuheben und somit Kontrapunkte zur heutigen Stadtentwicklungen zu setzen.
Es wird Vorträge und Workshops geben zu den Themen: Rolle von Utopien in der Geschichte, Luxus für Alle, right to the city, Urban Gardening, Kunst und Utopie; eine Zukunftswerkstatt – Stadt als öffentlicher Raum / Wem gehört die Stadt? Vor, während und nach der Konferenz sollen vielfältige Aktionen stattfinden. …“

Weitere Informationen und das Programm findet ihr auf der Seite: http://utopianow2010.blogsport.de